Legind – 25 Reiseführer auf Schwedisch mit DTP & Layout

Über Legind
Legind ist ein dänischer Verlag, der für Reiseführer, Atlanten, Kochbücher, Hobbybücher, Sportbücher und Kinderbücher bekannt ist. Eine eigene Abteilung für Kartografie gestaltet darüber hinaus detaillierte Karten sowohl für den Tourismus als auch für lokale Behörden.

Der Auftrag

Legind kontaktierte uns mit einem großen mehrsprachigen Projekt: 25 Reiseführer sollten vom Englischen ins Schwedische übersetzt werden. Dazu kam DTP und Layout für jeden Titel, da Legind druckfertige Daten benötigte. Die InDesign-Dateien waren komplex und enthielten viele Bilder sowie Ebenen. Außerdem war das Zusammenspiel zwischen Bild und Text in vielen Abschnitten von zentraler Bedeutung. Als zusätzliche Herausforderung war der Zeitrahmen knapp bemessen.

Legind wollte von Anfang an einen Partner, der Übersetzung, Layout und Projektmanagement vollumfänglich und eigenverantwortlich übernehmen konnte. Darüber hinaus waren Konsistenz in allen Reiseführern, klare Kommunikation sowie proaktives Handeln zur Lösung von Problemen ohne Gefährdung des Liefertermins wichtige Faktoren.

Unsere Strategie

Zunächst verschafften wir uns einen Überblick über den Umfang des Projekts: Für einige Reiseführer waren bis zu 300 Dateien zu bearbeiten, welche zahlreiche verschiedene Formatierungen, komplexe Textrahmen, separate Ebenen für Beschriftungen sowie Landkarten enthielten, die eine besonders umsichtige Verarbeitung erforderten. Damit die Projektkoordination reibungslos funktionieren konnte, war ein spezifischer Workflow notwendig.

Das Setup

• dediziertes Team für Übersetzung, Revision und Grafikdesign in Schweden
• zwei erfahrene AdHoc-PMs für Planung und Betreuung
• regelmäßiger Jour Fixe mit Eva von Legind zur Klärung von Fragen
• Translation Memory und Termbase, die in Echtzeit gepflegt werden
• Versionskontrollsystem zur Vermeidung von Konflikten zwischen Layout und sprachlichen Änderungen

So hatte Legind jederzeit einen Überblick über den aktuellen Status der Dateien.

Workflow für Übersetzung und Layout

Zunächst haben wir die Dateien in Batches eingeteilt. Und während der erste Batch übersetzt wurde, konnte das DTP-Team bereits Vorlagen für das Layout der schwedischen Version erstellen. Sobald ein übersetzter Batch von der Qualitätskontrolle freigegeben wurde, konnte so umgehend mit dem DTP begonnen werden.

Während Übersetzung und Revision wurde mit einem gemeinsam genutzten Translation Memory und einer Terminologiedatenbank gearbeitet, was die Konsistenz in allen Reiseführern garantierte. Höhere Konsistenz bedeutet auch weniger Aufwand für Nachbesserungen in einer späteren Projektphase.

Qualitätskontrolle

Nach der Übersetzung durchlief jeder Batch die folgenden drei Qualitätskontrollen:

  1. Revision, eine Prüfung auf sprachliche Richtigkeit, Tonalität und Terminologie (Vier-Augen-Prinzip)
  2. Language Sign-off (LSO), eine Prüfung des Layouts (Überschriften, Beschriftungen von Bildern und Karten, Pull Quotes) des schwedischen Texts
  3. Korrekturlesen der Seiten im finalen Layout zur Sicherstellung das der Inhalt der schwedischen Version, einschließlich der Bilder, mit dem Original übereinstimmt

Diese Schritte waren notwendig, um die erforderliche druckfertige Qualität der schwedischen Reiseführer zu gewährleisten.

Risikomanagement

Überschneidungen von Korrekturen und beschädigte InDesign-Dateien waren die beiden größten Risiken und wir haben folgende Maßnahmen getroffen, um diese zu vermeiden:

  • Ebenen mit Layout-spezifischen Objekten wurden gesperrt.
  • Alle nach dem Grafikdesign gemachten Textänderungen wurden in einer Übersicht nachgehalten.
  • Es gab ein tägliches Briefing für das Übersetzungs- und Grafikdesignteam.
  • Für jeden Reiseführer wurden regelmäßig Sicherungskopien erstellt.

Auf diese Weise konnten wir das Projekt erfolgreich abschließen.

Das Ergebnis

Alle 25 Reiseführer wurden pünktlich an die Druckerei geliefert. Layout, Terminologie und visuelle Struktur sind trotz des Umfangs und der Komplexität der Dateien konsistent geblieben.

Eva von Legind blickt auf das Projekt zurück:

„Wegen der Größe und Komplexität des Auftrags haben wir lange Gespräche geführt, damit alle Beteiligten ihre jeweilige Rolle genau kannten – mich eingeschlossen. Es war nicht ganz so einfach, wie wir es uns vorgestellt hatten, denn es ging ja nicht nur um eine einfache Übersetzung einer Datei. Bei diesem anspruchsvollen Projekten war Teamwork gefragt! Und dann war die Zusammenarbeit mit euch ein Traum. Und wir haben gemeinsam gefeiert, als es geschafft war. Wir würden es auf jeden Fall wieder tun!“

Liebe Eva, wir sind jederzeit bereit.

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